Die Sliding-Methode

Manupathie_Torsten_HartmeierDie Sliding-Methode ist ein manualtherapeutisches Verfahren, das recht schnell Ergebnisse liefern kann. Das Verfahren ist für den Patienten nicht schmerzfrei und kann zum Teil deutliche Reaktionen in dem bearbeiteten Bereich zeigen. Das behandelte Gewebe kann anschwellen, sich verfärben, bis hin zur Hämatombildung. 

Gerade diese Reaktionen liefern dem Behandler wichtige Hinweise über den Zustand des Gewebes. So kann man formulieren, dass die Sliding-Methode den Schmerz im Körper mit Schmerzen behandelt oder um es einfacher auszudrücken: Schlechtes mit vermeintlich Schlechtem behandeln.

Mit der Sliding-Methode ist der Behandler in der Lage, verquollenes und somit nicht weiterleitungsfähiges Gewebe (Adhäsionen) wieder in seinen physiologischen Zustand zu bringen. Hierzu bedarf es in der Regel mehrerer Behandlungen.

Ein klassisches Beispiel für diese Methode ist der chronische Schmerzpatient. Sehr häufig finden sich Fälle, wo die Patienten schildern, dass die Schmerzmittel zwar eine betäubende Wirkung haben, der eigentliche Schmerz jedoch nicht ganz verschwunden ist. Ich konnte feststellen, dass in solchen Fällen oftmals eine Verquellung des Gewebes vorliegt. Sehr häufig finden sich diese Verquellungen im ISG-Gelenk (dieses Gelenk verbindet die Wirbelsäule mit dem Becken), im Bereich der Hüften und der Schulter.

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rechtliches

Eine der Thesen innerhalb der Manupathie

Eine vorrübergehende Schwächung des Körpers bringt immer eine Ausgleichsreaktion mit sich. Erst diese verursacht den eigentlichen Schmerz.
Das ist auch der Grund, warum die primäre Bekämpfung der Schmerzen niemals eine kausale Lösung für den Körper darstellen kann.